Beim Thema Kinderschutz denken die meisten von uns an ungeeignete Inhalte im Internet. Zu Recht, denn besonders Seiten mit brutalen, pornografischen oder rassistischen Inhalten stellen eine massive Bedrohung dar. Aber auch als Online-Kontaktbörse kann das Internet sich von seiner gefährlichen Seite zeigen: Pädophile versuchen, Minderjährige zu persönlichen Treffen zu überreden. Geschützt werden müssen Kinder vor der brutalen Gewaltdarstellung in vielen Computerspielen. Neben den Inhalten des Internets gibt es aber auch ernste technische Gefahren, etwa durch Viren und Würmer, die durch E-Mails oder über präparierte Internetseiten verbreitet werden.
Das beste Werkzeug zum Schutz von Kindern ist es, wenn sich Eltern oder Betreuungspersonen ihrer Verantwortung für die Medienerziehung bewusst sind. Technische Maßnahmen wie etwa der Einsatz von Filterungswerkzeugen können vom Nachwuchs schließlich sehr oft rasch außer Kraft gesetzt werden. Gefragt ist daher vor allem die Medienkompetenz von Fachleuten, die den Eltern die geeigneten Werkzeuge empfehlen, installieren und konfigurieren können. Filterwerkzeuge greifen massiv ins System ein, im schlimmsten Falle kann der unsachgemäße Umgang dazu führen, dass man sich selbst aus dem System oder aus bestimmten Funktionen ausschließt.
Netz für Kinder Broschüre des Bundesministeriums für Familie [Download als pdf: 4.045kB]
Kinder brauchen Regeln
Kinder verlieren vor dem PC jedesZeitgefühl und spielen am Ende nur noch anstatt sich mit Freunden zu treffen. Spezielle Software legt fest, wie lange der Computer pro Tag von den Kindern genutzt werden darf. Ist die Zeit aufgebraucht, fährt der Computer herunter und lässt sich von den Kindern nicht mehr starten.
Eltern können mithilfe spezieller Software bestimmen, zu welchen Uhrzeiten der PC von den Kindern genutztwerden kann. Z.B. dann, wenn die Eltern zu Hause sind und ein wachsames Auge auf den Nachwuchs und dessen Aktivitäten am Computer haben können.
Mit einem Kindersicherungsprogramm lässt sich bestimmen, welche Programme die Kinder nutzen dürfen. Nach Ablauf einer gewissen Nutzungszeit dürfen vielleicht nur noch bestimmte Lernprogramme geöffnet werden. Spezielle Programme können komplett blockiert werden.
Bestimmte Ordner auf der Festplatte lassen sich für die Kinder sperren.
MP3-Tauschbörsen und File Sharing lässt sich komplett sperren. Ca. eine Million unerwünschter Websites filtert die Kindersicherung weg. Der Filter wird ständig aktuell gehalten.
Kleine Hacker, die versuchen, die Sicherungen zu umgehen, haben keine Chance. Sie kommen an systemkritische Bereiche erst gar nicht heran. Sie können sich von jedem Versuch, die Sicherung zu umgehen, per E-Mail benachrichtigen lassen.
Kinder brauchen Aufsicht - wir empfehlen eine Kindersicherung für den PC
Vorstellung eines Kindersicherungs-Programms
Die von uns empfohlenen Programme sind TÜV-geprüft und können von uns online administriert werden. Die Konfiguration ist nicht einfach, weshalb wir den Service durch Fachleute dringend empfehlen.